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Cables & Lace Jacket
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Katia-Weste
Noro Cardigan
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Glockenblume
Rufflicious
Katia-Weste
Bi-directional Vest
Noro-Cardigan
Swing Vest
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Lady Sweater
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Quadratpulli
Flechtmuster-Socken
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(ganz allein für mich)
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Handytasche blau
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Online seit dem: 13.12.2005
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Untermieter
Kurzentschlossen habe ich gerade ganz spontan einen Untermieter bei uns einziehen lassen: das Ribbelmonster.
Bisher hatte ich immer Glück und musste es nicht hereinlassen. Das heißt, einzelne Stellen in Strick- bzw. Stickstücken habe ich natürlich schon geribbelt bzw. gefröschelt, aber ein ganzes Werk musste dabei bisher noch nicht daran glauben.
Heute ist es also zum ersten Mal soweit. Eriks gelber Schal muss dran glauben. Ich habe ihn glatt rechts gestrickt, an den Seiten mit jeweils 3 kraus rechten Maschen. Eigentlich sollte das genügen, damit sich die Seiten nicht einrollen. Hat an anderen Schals bisher auch immer prima geklappt.
Aber weit gefehlt: nicht nur die Seiten rollen sich ein, sondern der Schal rollt sich auf insgesamt nur die Hälfte seiner Breite zusammen. Also ribbel ich die ca. 160 Zentimeter, die ich schon fertig hatte, wieder auf und stricke den Schal einfach noch einmal, und zwar kraus rechts.
Der Silvesterabend ist ja noch lang und ich sollte einiges schaffen können.
31.12.2005, 20.28| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stricken
Ein schöner Tag
Es war ein schöner Tag - unser sechster Hochzeitstag -, für den sich mein Mann ein paar Überraschungen ausgedacht hatte. Mensch, war ich in den letzten Tagen davor schon neugierig, was er wohl für uns geplant hatte, denn er machte immer wieder solche Andeutungen...
Ein erster Blick aus dem Fenster ließ mich erst einmal eine Menge Schnee erblicken und damit fragen, ob unser Ausflug überhaupt stattfinden würde. Aber ja, nachdem mein Schatz draußen "unseren" Schnee weggekehrt hatte, machten wir uns auf den Weg Richtung Mönchengladbach.
Dort angekommen, war ich immer noch ahnungslos, denn unsere Fahrt führte uns zu einem ebenerdigen Flachdachgebäude ohne jegliche Werbung. Kein Anhaltspunkt, nichts. Keine Idee, um was es sich handeln könnte.
Erik ging dann auch alleine hinein, um was-auch-immer zu regeln. Als er wieder herauskam, sagte er nur, dass die Überraschung gleich komme.
Hm, gut. Naja, warte ich also mal. Was mag das nur sein: eine Überraschung, die zu mir kommt?
Lange musste ich nicht warten, denn ein Geräusch ließ mich hellhörig werden und ich drehte mich natürlich um.
Und was sah ich da?

Einen Maserati Quattroporte, der von innen mit wunderbarem hellem Leder ausgestattet ist:
Purer Luxus, sage ich Euch. Da verstand ich auch, was mein Mann auf der Hinfahrt meinte, das wäre was, was sonst nur Millionäre machen.
Damit erfüllte er sich selber einen kleinen Traum: 400 PS in einem Traumauto, das man auch noch selber fahren darf.
Leider waren die Wetterverhältnisse schlecht und es lag Schnee auf den Straßen, so dass man die Kraft des Wagens gar nicht nutzen konnte. Aber die vielen Pferdchen mit Heckantrieb im Schnee ruhig auf der Straße zu halten, hatte auch was. Und da mein Mann schon die verschiedensten Sport- und Rennwagen gefahren ist, war es für ihn auch kein Problem, den Wagen im Zaum zu halten.
So saß ich hinten, genoss die Fahrt und ließ mich durch die Gegend kutschieren.
Nach einer Stunde Fahrt setzten wir uns wieder in unser eigenes bescheidenes Auto - nicht ohne den Gedanken, so eine Fahrt vielleicht noch einmal bei schönem Wetter im Sommer zu machen.
So ging es denn also zu Station 2. Ganz "zufällig" führte unser Weg an einem Wollgeschäft vorbei. Ein ganz kleines, ausschließlich mit Lana Grossa im Sortiment. Mein Mann ging in Richtung Eingang, ich sagte noch, dass wir da nicht rein müssen, aber da war die Tür schon auf und ich wurde regelrecht hereingezogen.
Er sich bei der Inhaberin vorgestellt mit Namen und Hinweis, dass sie kürzlich telefoniert hatten und sagte ihr: "Sie (damit war ich gemeint) soll sich was aussuchen. Ich warte ein bißchen."
So stand ich da, völlig überrumpelt und ohne einen Plan, was ich mir aussuchen sollte oder was ich überhaupt stricken könnte.
Aber Erik fand zunächst die Lösung selber. Er sah dicke gelbe Wolle und fragte, ob ich ihm eigentlich einen Schal stricken könnte. Ja klar, mein Liebster. Nichts Leichteres als das. Hat er sich also neun Knäuel von der nichtwunderschönen maisgelben "Caldo" von Lana Grossa einpacken lassen.
Damit sollte der Einkauf eigentlich erledigt sein, denn ich hatte ja nun Wolle gekauft. Aber nein, er gab keine Ruhe, bis ich auch etwas für mich ausgesucht hatte.
So nahm ich denn - allerdings unentschlossen, was ich damit überhaupt machen will - die letzten 11 Knäuel der "Mega Stoppino" in anthrazit-schwarz-rot mit.
Was ich daraus machen will, weiß ich immer noch nicht. Aber es wird sich sicherlich ein schönes Projekt finden, das mich immer an diesen Tage erinnern wird. Und der nächste Winter kommt bestimmt.
So sind wir mit Tüten "beladen" wieder raus aus dem Laden und machten einen kleinen Spaziergang, der uns geradewegs in ein Restaurant führte, in dem Erik schon einen Tisch für uns bestellt hatte.
Dort haben wir dann lecker und gemütlich gegessen, bevor wir dann die ca. 100 Kilometer wieder nach Hause gefahren sind.
Dort ließen wir es dann auch weiter ruhig angehen, da Erik mega-erkältet war und der Tag ihn doch ziemlich geschlaucht hatte.
Zuhause habe ich dann gleich die gelbe Wolle für den Schal angestrickt. Auf der Banderole stand, dass mit 12er-Nadeln gestrickt werden soll, aber das gab nur ein hartes Brett und so bin ich noch einmal kurz in die Stadt gefahren, um mir eine 15er-Nadel zu besorgen.
Eigentlich dachte ich, dass damit der Schal ganz schnell fertig ist, aber mit den dicken Nadeln ist das Stricken sehr umständlich und ich kann immer nur wenige Minuten am Stück stricken. Aber ich denke, dass ich heute abend noch ein bißchen daran werkel, um ihn dann hoffentlich morgen fertig zu haben.
Unser Hochzeitstag war der schönste Tag seit langem und ich bin dankbar, dass das Leben mir diesen Mann gegeben hat. Der Tag war sogar schöner als unser richtiger Hochzeitstag. Der war nämlich eher hektisch, weil ich nur diesen einen abgezählten Tag frei hatte, wir kurzfristig geheiratet haben und dementsprechend null Vorbereitung möglich war, wir am selben Tag nachmittags noch einen Notartermin zum Kauf unserer Wohnung hatten und wir anschließend schon die ersten Messungen in unserem neuen Heim durchgeführt haben und in Baumärkte gefahren sind, damit Erik in seinen freien Tagen bis zum Schulbeginn schon einiges erledigen konnte, da Anfang Januar schon der Einzug war.
31.12.2005, 18.13| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Leben

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