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In Arbeit im Februar:
Corinth
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Camomille
Spectra
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Damson (Lace-Version)
Fallmaschen-Jacke
Cables & Lace Jacket
Schachbrett-Jacke
Glockenblume
Rufflicious
Katia-Weste
Noro Cardigan
Auf den Nadeln:
Glockenblume
Rufflicious
Katia-Weste
Bi-directional Vest
Noro-Cardigan
Swing Vest
Flechtmuster-Tuch
Lady Sweater
Revontuli
Stiefmutter-Socken *
Drop-Stitch Shawl
Mrs. Bluejeans *
Perlensocken
Damen-Handstulpen
Quadratpulli
Flechtmuster-Socken
Bindi-Socken
Keyhole Top
Handsome Triangle
Icarus Shawl
Shimmer Socks
Pink Panther
Goldener Drachen
Shikisai-Jacke *
Comfort Shawl
Waffelsocken
Rainbow-Jacke *
Jacke rosa-braun
Arizona-Jacke
6fach-Socken
Modell K
Socken Lifestyle
Boucléjacke
Cape
Schal Counterpoint
To Do:
Vielleicht irgendwann:
(ganz allein für mich)
FilztascheBirch
Bettsocken
Katzenkorb
Josephine
Fertig in 2012:
Handytasche blau
8 Gramm

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Schlechte Nachrichten
haben mich in den letzten beiden Wochen zu Genüge erreicht.
Krankheiten mit ungewissem Ausgang, bevorstehende Tode, unerwartete Komplikationen und noch mehr - das muss man erst einmal verarbeiten können.
Auf die Karnevalssitzung hatte ich mich so gefreut und wir haben auch unbeschwert gefeiert. Wir haben Vero von dort aus sogar noch angerufen, um ihr fröhlich zuzurufen, dass wir an sie denken, auf sie trinken und dass wir uns freuen, sie nächste Woche wiederzusehen.
Und Freitag dann die Ernüchterung. Man hatte sie morgens bewusstlos im Zimmer gefunden. Niemand weiß, wie lange sie dort schon lag. Sofort wurde sie auf die Intensivstation verlegt, wo man feststellte, dass sie einen Hinterwandinfarkt hatte.
Reicht es denn nicht, dass man vor ein paar Wochen Darmkrebs festgestellt hat? Muss sich zu dieser Diagnose noch etwas gesellen, das alles noch schlimmer macht? Nun wurden Chemo und Bestrahlung, die seit Montag liefen, erst einmal abgebrochen und alles wird - irgendwann - von vorne beginnen.
Günter hat ebenfalls eine schlechte Diagnose bekommen und wir wissen nicht, was wird. Er müsste operiert werden, aber da er Bluter ist, schrecken die Ärzte zurück und man kann nicht einfach kurzfristig die OP ansetzen.
Menno, man kann doch nicht tatenlos zusehen, wie es schlechter wird und ...
Ingrids Mann ringt im Krankenhaus mit dem Tode. Er ist schon länger lungenkrank und hat sich eine Lungenentzündung gefangen. Nun liegt er seit Dienstag auf der Intensivstation im Koma und es sieht nicht so aus, als wenn er überleben würde.
Wenn er doch wieder wach werden sollte, bleibt er lebenslang ein Schwerstpflegefall.
Vor meiner eigenen Diagnose habe ich auch Angst. Lebe ich doch schon mehr als zehn Jahre nach meiner OP mit den Schmerzen und merke, dass es diesmal irgendwie anders ist. Komplikationen gab es in den vergangenen Jahren immer wieder mal, aber diesmal ist es nicht so wie sonst.
Meine Freundin Martina hat es auch wieder erwischt. Seit einigen Jahren hat sie heftigste Schwindelanfälle, die teilweise bis zur Ohnmacht gehen. Man findet keine Ursache dafür, welche Untersuchung man auch mit ihr anstellt. Jetzt ist sie seit letzten Montag wieder aus dem Verkehr gezogen, nimmt schwere entkrampfende Medikamente, die sie total benebeln und man tappt wieder mal im Dunkeln, was die Ursache für die Erkrankung ist.
Nicht zu vergessen Gerda, der es nach der Amputation nicht gut geht und deren Zustand sich eher verschlimmert hat.
Das sind exemplarisch nur die Nachrichten, die mich in den letzten Tagen erreicht haben und die ich hier nennen möchte. Manche Dinge sind zu persönlich, um sie hier aufzuschreiben oder ausführlicher zu benennen. Aber ich merke, dass ich mir mal die Traurigkeit von der Seele schreiben muss. Deswegen habe ich das Thema hier angeschnitten.
Habe auch lange überlegt, ob ich es überhaupt tun soll, weil es doch sehr persönlich ist, aber es musste einfach mal - zumindest in Ansätzen - raus. Jeder, mit dem ich hier zu Hause persönlich darüber sprechen könnte, ist in irgendeiner Form involviert. Da tut es gut, sich einfach auf "neutralem Boden" mal einiges von der Seele schreiben zu können.
Ich hatte so sehr gehofft, dass dieses Jahr bessere Nachrichten bringen wird als das vergangene. Es gilt nun, den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren.
Ich muss auf mich selber achten und möchte für meine Familie und Freunde in diesen schweren Stunden ebenfalls da sein. Egal, was kommt.
Ich schließe Euch alle in meine Gedanken und Gebete ein, zünde Kerzen für Euch an!
29.01.2006, 11.14| (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Leben

Ein Lehrer sollte sich nicht ohrfeigen lassen, denn es besteht die Gefahr, dass er so sein Gesicht verliert.
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